2021 Berichte - pfarre-oberstinkenbrunn.at

Patrozinuim Maria Roggendorf

Am ersten Septembersonntag fand die traditionelle Sternwallfahrt der Prioratspfarren nach Maria Roggendorf statt. Aus unserer Pfarre waren viele Gläubige aufgebrochen, um diesmal auch mit den Pfarren Wullersdorf und Immendorf zu feiern, zahlreiche sogar zu Fuß!

Der Gottesdienst wurde vom Wullersdorfer Pfarrer P. Michael zelebriert, die Festpredit hielt P. Augustinus und die musikalische Gestaltung hatten das Bläserensemble sowie einige Sängerinnen unserer Pfarre übernommen.

Im Anschluss gab es eine Agape am Marienplatz, vorbereitet von der Pfarre Nappersdorf.


Marterlsegnung in Schalladorf

15. August 2021. Hitze! Brütende Hitze! Dennoch waren zahlreiche Leute aus den kühlen Häusern aufgebrochen, um bei der Segnung des neuen Marterls am Leitenberg dabei zu sein. Viele versuchten, die geringen Schattenplätze, die es gab, zu erhaschen!

Anlässlich des 50. Geburtstages hatte Günther Rohrer zum Dank am Waldrand ein Marterl errichten lasssen. An einem Standort, von dem aus man auf das Wullersdorfer Becken blickt und die Natur in all seiner Vielfalt bewundern kann lädt nun der Sonnengesang des Heiligen Franziskus, der auf der Vorderseitdes des Marterls zu sehen ist, zum Lobpreis ein - "Herr, sei gelobt durch Mutter Erde!"

Zelebrant der Feier war P. Philippus, der die Segnung auch durchführte. Musikalisch gestaltete ein Bläserquartett mit den Brüdern Rohrer das Fest. Bei der anschließenden Agabe im Schatten des Waldrandes klang der Tag gemütlich aus.


Fußwallfahrt nach Mariazell

Von 9. bis 12. August pilgerten 7 Damen und 5 Herren aus der Pfarre Oberstinkenbrunn zu Fuß von Wien nach Mariazell. Die Fußwallfahrer marschierten vier Tage durch Felder und über grüne Wiesen, durch Wälder und über Berge - den Rosenkranz betend, schweigend, singend, lachend, plaudernd. Die tägliche heilige Messe sowie den Abschlussgottesdienst in der Basilika zelebrierte Pfarrer P. Philippus.


Radwallfahrt nach Maria Dreieichen

Da beim Radfahren ein Abstand zueinander sehr von Vorteil und "Abstand" gleichzeitig das Schlagwort der Coronazeit ist, wurde in diesem Jahr nicht zu Fuß nach Maria Dreieichen gegangen, sondern der Drahtesel benutzt.

Nach dem Reisesegen in der Basilika Maria Roggendorf führte der Weg über den Sandberg bei Platt, wo es einen willkommenen Erfrischungsschluck von den örtlichen Weinbauern gab, über Eggenburg - mit Pause für einen Mittagssnack bzw. ein deftiges Mittagessen und natürlich auch für den Engel des Herrn - nach Maria Dreieichen.

Zum Gottesdienst in der Nachbarbasilika waren auch Auto-Pilger gestoßen, die mit den Radfahrern feierten.

Am Heimweg wurde die Gruppe von einer Regenfront überrascht. Die Sportler suchten Zuflucht in der Stoitzendorfer Kirche, diese war aber leider geschlossen. So wartete ein Teil der Radfahrer unter dem Kirchengesims ein anderer Teil in einer Hauseinfahrt den Wolkenbruch ab.

Bei einer großen steinernen Sitzgruppe bei Roseldorf gab es einen Rosenkranz-Stopp.

Die letzte Pause bei der Heimfahrt wurde wieder am Sandberg gemacht, wo zur Freude der Radpilger die Weinausschank noch geöffnet war

Den Abschluss des Tages bildete ein Heurigenbesuch in der Hart-Aschendorfer Kellergasse bei Familie Pamperl.


Erstkommunion

7 Kinder aus den Pfarren Oberstinkenbrunn und Maria Roggendorf traten am 27. Juni zum ersten Mal an den Tisch des Herrn.

Die gemeinsame Erstkommunionsfeier fand in der Basilika Maria Roggendorf statt. Coronabedingt wurde das Fest nicht wie in anderen Jahren während der Pfarrmesse begangen, sondern als eigene Feier, um ein Gedränge in der Kirche zu vermeiden.

Die Kinder hatten sich in den Wochen davor zunächst online, dann im Unterricht in der Kirche auf den großen Tag vorbereitet. Beim Fest sprachen sie dann sicher ihr "Ich widersage" und ihr "Ich glaube" und lasen tüchtig die Fürbitten ehe sie zum ersten Mal mit Andacht den Leib des Herrn empfingen.


Firmung

Am 13. Mai fand in Enzersdorf im Thale die Firmung der östlichen Prioratspfarren statt. Aus der Pfarre Oberstinkenbrunn stammte Firmling Daniel Rohrer, aus der Pfarre Maria Roggendorf Firmling Johannes Schwinner. Die Vorbereitung hatten P. Augustinus und Frau Anna Zausinger für alle Firmlinge gemeinsam übernommen.

Firmspender war der Altabt des Schottenstiftes Johannes Jung. Coronabedingt war nur eine begrenzte Zahl an Mitfeiernden in der Kirche möglich. Musikalisch war der Gottesdienst durch den Familienchor der örtlichen Pfarre gestaltet.


Maiandachten

Am 16. Mai und am Pfingstsonntag, den 23. Mai fand am Abend eine Maiandacht statt.

Das Wetter erlaubte es, dass die Gottesmutter beim Marienbründl mit Gebeten und Gesängen geehrt werden konnte. 

Auch für die Kinder gab es eine Maiandacht. Im Rahmen der Nazaretstunde wurde wetterbedingt in der Kirche und nicht wie ursprünglich geplant beim Marienbründl gebetet.


Bittgänge

An den Tagen vor Christi Himmelfahrt und am Schauermontag fanden die Bittgänge statt.

Am Montag führte die Prozession zur Statue der Unbefleckten Empfängnis in Oberstinkenbrunn, am Mittwoch zum Floriani-Marterl in Schalladorf. In der Woche darauf, am Schauermontag, gingen die Gläubigen betend zum Marienbründl.

Nach der Trockenheit der letzten Wochen war das Beten und Bitten um gutes Wetter allen ein großes Anliegen.


Floriani

Nach dem Ende des dritten harten Lockdowns konnte am 9. Mai unter Berücksichtigung der Präventionsmaßnahmen das Fest des Patrones der Feuerwehr gefeiert werden.

Die Kameraden von Oberstinkenbrunn und Schalladorf waren ausgerückt, allerdings entfielen das gemeinsame Antreten und Marschieren.

Der Gottesdienst fand im Freien beim Marienbründl statt. Der Gesang sollte nach wie vor auf 4 Personen beschränkt sein, also wirkten 4 Feuerwehrmänner als Sänger, begleitet vom Organisten, Hernn Holzer am E-Piano.  Auch die Lesung wurde durch einen Feuerwehrmann vorgetragen.

Mit den Gläubigen der Pfarre feierten die Enten am unmittelbar angrenzenen Teich und erfreuten die Betenden mit ihrem Geschnatter.


Glocke in Schalladorf

Pünktlich zum Osterfest war die große Schalladorfer Glocke wieder zu hören! Diese war nicht wegen ihres Aufenthalts in Rom während der Kartage verstummt, sondern weil der Motor kaputt war. Aus diesem Grund erklang in Schalladorf wochenlang leider nur die kleine Glocke als Einladung zur Mittwochsmesse. Am Gründonnerstag wurde schließlich der Motor von der Firma Grassmayer ausgetauscht und so konnte am Osterfest wieder das volle Geläut erklingen.


Osternacht

Die gemeinsame Osternachtsfeier der Pfarren Maria Roggendorf und Oberstinkenbrunn fand in diesem Jahr in der Nachbarpfarre in der Basilika statt.

Dem am Marienplatz geplanten Osterfeuer machte der Sturm einen Strich durch die Rechnung. So wurde dieses im Eingangsbereich der Kirche in einer Schale entfacht. Die Osterkerze wurde entzündet und brachte Licht in die dunkle Kirche. Während der Lesungen - coronabedingt in diesem Jahr kürzer und weniger - wurde es allmählich heller, bis schließlich beim Gloria, als die Glocken und die Orgel zurückkehrten, die ganze Kirche im hellen Licht erstrahlte.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Oberstinkenbrunner Holzbläserensemble. Am Ende der Feier wurden das neu gesegnete Taufwasser und das Osterfeuer für die Pfarre Oberstinkenbrunn mitgegeben.


Ministranteneinsatz an den Kartagen -
Ratschen und Dienst am Altar

Die drei Tage vor Ostern, das "Triduum sacrum", fordern den Ministranten jedes Jahr so manchen Einsatz ab.

Im heurigen, von Corona bestimmten Jahr, begann am Gründonnerstag der vierte harte Lockdown. In diesem durften aber öffentliche Gottesdienste unter strengen Hygieneauflagen stattfinden, was viele Gläubige, die Kar- und Ostertage im Jahr zuvor nur online mitfeiern konnten, sehr freute. Für die Ministranten bedeutete dies die tägliche Ministrantenprobe am Vormittag, fünf Ratscherdienste untertags und am Abend der Gottesdienst.

Erfeulicherweise war das Ratschen, das zum Gebet aufruft sowie an das Leiden und Sterben des Herrn erinnert, in diesem Jahr trotz Pandemie möglich. Auf das gemeinsame Singen musste allerdings verzichtet werden. Nichtsdestotrotz waren die Ratscherkinder in beiden Orten voll Motivation unterwegs!


Palmsonntag

Bunte Palmbuschen und lange Palmzweige in den Händen der Gläubigen grüßten den in Jerusalem einziehenden Herrn diesmal gleich in der Kirche und nicht wie die anderen Jahre am Friedhof.  "Singt dem König Freudenpsalmen", erklang es durch vier Sängerinnen, stellvertretend für die ganze Pfarrgemeinde.

Der Palmsonntag fand coronabedingt in diesem Jahr ohne Palmprozession statt, da bei dieser der vorgeschriebene Mindestabstand schlecht eingehalten werden kann. Auch das Austeilen der Palmzweige an alle, die in der Pfarre mitarbeiten, war nicht möglich, allerdings durften diese im Anschluss an den Gottesdienst selbst mitgenommen werden.

 


Vorstellung der Erstkommunionskinder und des Filmlings

Am Sonntag Laetare wurden während des Gottesdienstes die Erstkommunionskinder und der Firmling des heurigen Jahres vorgestellt. In einem Steckbrief erzählten die Kinder über sich und ihre Vorlieben. Auch die Fürbitten wurden von den jungen Leuten gelesen. Bei der musikalischen Gestaltung mit modernen rhythmischen Liedern wirkten die Mutter und die Schwester einer Erstkommunikantin mit. Der Filmling erhielt für die Vorbereitung ein Arbeitsbuch und den YOUCAT.

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion selbst, die gemeinsam mit der Pfarre Maria Roggendorf abgehalten wird, läuft bereits online.
Die für die Firmung startet in Kürze, ebenfalls online - gemeinsam mit den Pfarren Maria Roggendorf, Eggendorf, Enzersdorf, Nappersdorf und Kammersdorf.


Kinderkreuzwege

In der Fastenzeit wird jeden Sonntag in der Pfarrkirche der Kreuzweg gebetet.

Die Kinder der Pfarren Oberstinkenbrunn, Maria Roggendorf, Eggendorf und Enzersdorf treffen sich vier Mal zum Kinderkreuzweg - jeweils in einer anderen Pfarre. Die erste dieser Andachten fand in Maria Roggendorf statt.


Erstkommunionsvorbereitung

Die Erstkommunionsvorbereitung gestaltet sich in der Corona-Zeit anders als sonst. Im Frühjahr des Vorjahres mussten die Erstkommunionsstunden kurzerhand abgebrochen werden und die Eltern entschieden sich für eine Fortsetzung im Folgejahr. So gibt es nun eine größere Gruppe als sonst: 8 Kinder - 4 "alte" Kinder und 4 "neue", je zur Hälfte aus der Pfarre Oberstinkenbrunn und Maria Roggendorf.

Der klassische Beginn fiel in den vergangenen Jahren mit dem Beginn des Kirchenjahres zusammen. Nachdem heuer vergeblich auf grünes Licht für die Möglichkeit eines Zusammentreffens gewartet wurde, wurde beschlossen, die Vorbereitung über eine Videoschaltung abzuhalten. Jedes Kind nimmt zu Hause via Computer oder Handy an den Treffen teil.


Anbetungstag

Am 7. Februar hielt die Pfarre Oberstinkenbrunn ihren Anbetungstag. Es war der erste Sonntag, an dem wieder öffentliche Gottesdienste stattfinden durften.

Der Tag war aber von einem anderen Erschwernis geprägt: Die Straßen und Wege hatten sich in der Nacht zu Eislaufplätzen verwandelt! Dankenserterweise gab es fleißige, mittdenkende Pfarrangehörige, die die Zugänge zur Kirche durch das Streuen von Sand und Salz einigermaßen begehbar machten!

Bei der Messfeier war die Freude über das wieder mögliche gemeinsame Feiern spürbar. Die anschießende Anbetung wurde wegen der Wetterverhältnisse in die Pfarrhofkapelle verlegt.

Bei der abschließenden Segensandacht am Nachmittag war die Kapelle bis auf den letzten - mit Abstand gehalteten - Platz gefüllt und sogar die sonst nicht besuchbaren Plätze auf der Empore wurden genutzt.


Sternsingen

Am Tag vor dem 6. Jänner waren in Oberstinkenbrunn und in Schalladorf die Sternsinger unterwegs. Gemäß den Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie betraten sie aber in diesem Jahr nicht die Häuser, sondern baten die Bewohner, vor die Türe zu kommen. Hier teilten sie den Pfarrangehörigen die Botschaft vom neugeborenen Kind mit, baten um eine Spende für die Mission und erzielten ein Rekordergebnis.

Allen, die die Sternsinger durch Corona nicht persönlich besuchen konnten, statteten sie einen virtuellen Besuch ab.

Virtueller Sternsingerbesuch


Dritter Lockdown

Das Jahr 2021 begann mitten im dritten Corona-Lockdown. Nach den Weihnachtsfeiertagen wurde das Land erneut hinuntergefahren. Die Gottesdienste sollten wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit maximal 10 Teilnehmern gefeiert werden. Die Pfarrangehörigen freuten sich aber über die zusätzliche Sonntagsmesse am Sonntagabend.